Warzen.

Viruswarzen

Diese gutartigen Warzen werden durch Viren ausgelöst und sind prinzipiell ansteckend, wobei das Ansteckungsrisiko aber vor allem von der individuellen Empfindlichkeit abhängt.

Insbesondere Menschen mit atopischem Syndrom (Neurodermitis, Heuschnupfen, allergisches Asthma) sind gefährdet, sich mit Warzen anzustecken. 

Warzen neigen zu Rezidiven, das heißt auch nach einer erfolgreichen Behandlung besteht ein hohes Risiko, dass die Warzen wieder auftreten.

Auch ohne Behandlung bilden sich Warzen meist irgendwann zurück, vor allem bei Kindern.

Deshalb werden Warzen heutzutage sehr zurückhaltend behandelt und nur noch in absoluten Ausnahmefällen operiert.

Behandlungsmöglichkeiten:

1.Keratolyse

Die Warze wird mit einem Lack (ist bequemer) oder einem speziellen Pflaster (ist wirksamer) behandelt, hierdurch weicht die warzenbefallene Haut auf und kann schmerzfrei nach und nach abgetragen werden.

2. Vereisung

Die Vorbehandlung erfolgt ebenfalls mit einem Lack oder dem Weichpflaster.

Dann wird die Warze mit flüssigem Stickstoff eingefroren und löst sich im Idealfall mit einer Blase ab, oft sind aber mehrere Durchgänge erforderlich.

Das Einfrieren ist wenig schmerzhaft, das Narbenrisiko gering, aber nicht völlig auszuschließen. 

3. Säurebehandlung

Nach dem Abtragen kann die Warze alternativ oder zusätzlich zur Vereisung auch mit einer Säure verätzt werden.

4. wIRA

Diese moderne Behandlung ist schmerzlos und nebenwirkungsfrei.

Die wärmeempfindlichen Warzenviren werden mit speziellem, wassergefiltertem Infrarot-Licht bestrahlt, erwärmt und so leichter von Immunsystem bekämpft.

5. Laser

Zwei Lasersysteme können bei Viruswarzen eingesetzt werden:

I. Abtragungslaser

Hiermit kann die verdickte Hornhaut präzise abgetragen werden, somit eine Alternative zur manuellen Abtragung nach Hornhautabweichung mit Tinkturen oder Pflaster.

II. Gefäßlaser

Die Idee hinter diesem Laser ist die Verödung der Blutgefäße, welche von unten in die Warze hineinreichen, so wird die Warze von ihrer Blutversorgung abgeschnitten.

 

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Urticaria.

Die Urticaria (Nesselsucht) ist eine stark juckende Unverträglichkeitsreaktion, gekennzeichnet durch Quaddeln, d.h. Hautveränderungen, die wie Mückenstiche oder wie nach Brennnesselkontakt aussehen. 

Ursache kann alles sein: Wärme, Kälte, Druck, Essen, Pollen, Stress, Medikamente usw. usw. usw., tatsächlich alles.

Glücklicherweise bildet sich die Urticaria fast immer innerhalb einiger Tage bis Wochen zurück.

Aus diesem Grund finden zunächst keine Untersuchungen statt, sondern man behandelt nur die Beschwerden. 

Erst wenn die Nesselsucht länger als 6-8 Wochen besteht, sind umfangreiche Blutuntersuchungen und Testungen erforderlich. 

Allerdings ist es in vielen Fällen sehr schwierig, oft auch unmöglich, die Ursache zu finden.

Therapie:

Die Beschwerden lassen sich in der Regel mit Antihistaminika gut unterdrücken. Das sind Tabletten, die auch gegen Heuschnupfen verwendet werden.

In schweren Fällen sind Kortison-Tabletten oder Spritzen (Biologics) erforderlich.

Salben helfen in der Regel wenig bis nicht. 

Tipp:

Führen Sie ein “Beschwerdetagebuch”, das heißt notieren Sie sich, was sie gegessen haben, besondere Aktivitäten wie Sport, Sauna, psychische Belastungen, Medikamente etc.

In seltenen Fällen kann die Urticaria auch die inneren Schleimhäute betreffen, d.h. zu Atem- oder Schluckbeschwerden führen.

Dann sofort den Arzt aufsuchen!

 

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Seborrhoisches Ekzem.

Diese Hauterkrankung zeichnet sich durch häufig wiederkehrende Rötungen und Schuppungen aus, vor allem im Bereich der Augenbrauen, in den Nasen-/Wangenfalten sowie gelegentlich auch an Brust und Rücken.

Auch bestimmte Arten von Kopfschuppen und -rötungen gehören zu diesem Krankheitsbild.

Die Ursache sind Hefepilze, die praktisch bei allen Menschen auf der Haut vorkommen, ohne Beschwerden auszulösen.

Manche Menschen reagieren aber “allergisch” auf diesen Pilz, was zu den beschriebenen Beschwerden führt.

Therapie:

In der Regel bessern sich die Beschwerden nach Anwendung einer pilztötenden Salbe. 

Manchmal sind auch Kortisonsalben erforderlich.


Tipp :

Falls Sie unter Kopfschuppen leiden, versuchen Sie ein spezielles Shampoo, z.B. Terzolin, Ket. (Apotheke).

 

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Typ-1-Allergie.

Hierunter versteht man Allergien z.B. gegen Bäume, Gräser, Getreide, Milben, Schimmelpilze oder Tierhaare.

Diese Neigung kommt oft familiär vor.

Mit dieser Allergie hängen 3 Erkrankungen zusammen, der Oberbegriff heißt "Atopie":

1. Heuschnupfen
Tränende, juckende und gerötete Augen und/oder laufende oder verstopfte Nase.

2. Allergisches Asthma
Engegefühl im Brustkorb und Schwierigkeiten beim Atmen.

3. Atopisches Ekzem (=Neurodermitis)
Juckende Flechten, vor allem im Gesicht und in den großen Gelenkbeugen.

Therapiemöglichkeiten:

1. Allergen vermeiden
Gut möglich bei Tieren, eingeschränkt möglich bei Schimmelpilz und Milben ( Umhüllung der Matratze, Abschaffung von Staubfängern in der Wohnung)

Kaum möglich bei Pollen (außer Urlaub in pollenarmen Regionen)

2. Beschwerden unterdrücken
Mit Nasen- und Augentropfen oder antiallergischen Tabletten

3. Hyposensibilisierung
Die krankmachenden Allergene werden 3 Jahre lang in steigender Dosis in den Arm gespritzt, anfangs wöchentlich, später monatlich. 

Es gibt auch eine Kurz-Hyposensibilisierung über ca. 7 Wochen.

Alternativ sind Tropfen zum Einnehmen statt der Spritzen verfügbar.

Vorteile:

  • Therapie, die an der Wurzel ansetzt und nicht nur Beschwerden unterdrückt.
  • Natürliche Heilmethode ohne Medikamente

Nachteile:

  • zeitaufwendig, regelmäßige Spritze in den Arm oder tägliche Tropfeneinnahme
  • hilft nicht jedem
  • in der Regel nur bei einer Gruppe von Allergenen gleichzeitig anwendbar, als z.B. Bäume oder Gräser oder Milbe.

 

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Rosazea.

Die Rosazea ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Gesichtshaut.

Die Rosazea tritt meist im mittleren Lebensalter auf, ihre Ursache ist letztlich unbekannt.

Sie verläuft typischerweise in mehreren Stadien.

Anfangs treten Rötungen im Gesicht auf, entweder flächenhaft-diffus oder mit zahlreichen kleinen Äderchen, sog. Teleangiektasien.

Später kommen rote Pickel oder Knötchen hinzu, die an Akne erinnern können, fälschlicherweise wird die Rosazea manchmal deshalb auch als “Altersakne” bezeichnet.

Vor allem bei Männern können sich, insbesondere an der Nase, Talgdrüsenverdickungen entwickeln, das Rhinophym (Knollennase).

Manchmal können auch die Augen betroffen sein, deshalb in jedem Fall auch den Augenarzt informieren.

Therapie:

Eine Heilung der Rosazea ist bislang nicht möglich, die Erkrankung lässt sich aber gut behandeln.

* Für die Knoten und Eiterpickel werden zunächst Salben mit verschiedenen Wirkstoffen verschrieben. Falls hierdurch keine zufriedenstellende Besserung erreicht werden kann, muss man auf Antibiotika-Tabletten oder in seltenen Ausnahmefällen auch auf sog. Retinoide zurückgreifen.

* Die Rötungen und erweiterten Äderchen lassen sich gut mit einem Laser bessern.

Tipps:

Blutgefäßerweiternde Nahrungsmittel wie Alkohol oder scharfe Gewürze verschlimmern oft. Übermäßige Sonnenbestrahlung vermeiden.

 

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Neuigkeiten aus der Praxis

01. Mai 2016

Willkommen auf unserer neu gestalteten Website. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Informieren und würden uns freuen, Sie als Patient in unserer Praxis in Düsseldorf demnächst begüßen zu dürfen.

Unsere Praxis.

Praxis Düsseldorf

0211 / 99 44 182

 

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Das Telefon ist in der Regel besetzt Montag bis Freitag von 9.00 bis 18:00 ( Mittagspause von 13.00 bis 14.00)

 

         
         
         

Panel Adresse

Dr. med. Peter Grotmann
Facharzt für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

40217 Düsseldorf
Friedrichstr. 29-31 
0211 / 99 44 182

 

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